Kaninchen

 

Wie alles begann...

 

Eines Abends, als Martina im Stall war, klingelte das Telefon. Tobi stand im Wald mit zwei Kaninchen, die seine Hundedame Aisha aufgespürt hatte. Tobi wusste nicht mehr weiter.

In jeder Hand ein Kaninchen, Hund am Baum angebunden und ein Jogger hielt ihm das Telefon ans Ohr. Also nix wie los und den Armen von den Hasen befreien.
Oder vielleicht eher umgekehrt... :-) Denn Tobias meinte: Entweder Martina kommst sofort in den Wald, oder er hab was leckeres für den Grill heute Abend.

Nach erfolgloser Besitzersuche nahmen wir die beiden Kaninchen vorerst mal nach Hause. Schnell wurde das Esszimmer zur Kaninchenecke umfunktioniert. Ein geeignetes Plätzchen für die Beiden fanden wir nicht. Vielleicht waren unsere Ansprüche auch etwas hoch. So mussten wir als selber ein Hasenparadieschen bauen.

Gesagt getan...
 
Hasenhausen im Sommer 2005
 
 
 
Bald wurde klar, dass in Hasenhausen noch mehr Kaninchen ein Zuhause finden könnten, denn groß genug war es ja wirklich. Also: Ein Anruf in die Nagerstation in Obfelden. Wir teilten Frau Morgenegg mit, dass wir ein großes Kaninchengehege gebaut hätten und Platz bieten könnten, für Tiere in Not. Es dauerte nicht lange und der Rückruf kam. Ein Tierheim, was dem Hochwasser zum Opfer gefallen war, brachte der Nagerstation eine Menge Kaninchen und Meerschweinchen. Damit die Tiere nicht unnötig umplatziert werden mussten, bauten wir am Vormittag schnell einen großen Stall. Denn schon am Nachmittag holten wir die Bande ab. Die frisch kastrierten Böckchen wurden zuerst noch notdürftig in der Sattelkammer und zu hause untergebracht. Der Rest durfte gleich ins Freigehege. Ein paar Fellfetzen flogen, doch die Unruhe legte sich bald. Als dann gut eine Woche später die Böckchen auch noch dazu kamen ging es allerdings sehr stürmisch zu und her. Eines der ersten beiden Kaninchen (Bombina) wurde schlimm verbissen und verkroch sich nur noch. Erst Tage später konnten wir sie einfangen. Was für ein Schreck... Das arme Tier hatte eine große Eiterbeule im Genick. Sofort musste sie operiert werden. Lange war nicht klar, ob sie das überhaupt überleben würde. Monatelange Pflege war nötig, weshalb Bombina zusammen mit ihrem Sunny wieder bei uns im Esszimmer einzog. Auch war schnell klar, dass das Risiko einer neuen Integration zu hoch war. Denn eine weiter Bissverletzung hätte für Bombina vermutlich den Tod bedeutet. Sie trug Streptokokken in sich.
Nun musste also ein zweites Gehege gebaut werden. Da es kalter Winter war und die beiden Ninchens sich an die Wohnungstemperatur gewöhnt hatten, konnte ich sie zur Zeit nicht umsiedeln. So mussten sie bei uns in der Wohnung überwintern. Die Spuren davon sind noch heute an den Möbeln zu finden ;-)
 
Bilder von Hasenhausen II
 
Hasenhausen 2 im Dez 2015
 
Bewohner zur Zeit: Sinan und Binchen in Hasenhausen II
                              Paula und Paulchen in Hasenhausen I (welches verkleinert wurde)
 
Sinan                                        Binchen
 
 
Paulchen                                    Paula
 
In Gedenken an die ehemaligen Bewohner von Hasenhausen I +II
 
Nala                               Teddy                               Jacky
Mulan                                       Mogli                                          Fuchur
 
Mimi                                           Donald                                           Bombina
 
   
Sunny                                     Simba                                     Momo                 
 
 
Semmeli                                     Fiona und Momo